AEK Energie AG
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Wärmeverbund Bellach

Bereits seit 1994 betreibt AEK eine dezentrale Energieversorgung mit drei Anlagen für die Industrie rund um die MFK (Motorfahrzeugkontrolle des Kantons Solothurn) und Teile der Grederhöfe. Diese wird nun durch die grösste Holzheizzentrale, die AEK je gebaut hat, ersetzt. Sie kommt zwischen der MFK und der Firma Agathon zu stehen. Der Kanton Solothurn als Besitzer des Grundstücks stellt AEK das Land im Baurecht zur Verfügung.

von links: Herbert Kyburz (Almeta AG), Kenneth Lützelschwab (MFK), Roger Scheidegger (AEK), Mi-chael Hess (AEK), Walter Wirth (AEK), Mike Sattler (sattlerpartner Architekten + Planer AG), Hugo Stüdeli (Marti AG), Ernst Basler (Carrosserie Hess AG), Hans Lüthi (Einwohnergemeinde Bellach), Walter Pfluger (Agathon AG), Josef Maushart (Fraisa SA), Peter Hess (ehemaliger Direktor MFK), Werner Klausner (Forstbetrieb Leberberg) , Urs Güdel (Agathon AG), Thomas Studer (Forstbetrieb Leberberg), Thomas Schluep (Emch + Berger AG), Anton Probst (Gemeindepräsident Bellach), Mi-chel Mouther (Privera AG), Markus Lüdi (sattlerpartner Architekten + Planer AG), Fredy Biedermann (Emch + Berger AG), Alain Zimmermann (sattlerpartner Architekten + Planer AG), Marco Brancato (Carrosserie Hess AG), Cornelia Isabella (BDO AG), Bruno Jordi (AEK).

Auch Bellach setzt auf erneuerbare Energie

AEK hat die Wärmebezüger in die Planung involviert und im Detail über das Grossprojekt informiert. Die Kunden sind begeistert, wird doch der fossile Hauptenergieträger Öl durch einheimische, CO2-neutrale Holzschnitzel ersetzt. Über 85 Prozent der Energie, wird mit zwei Holzkesseln erzeugt. Eine Ölfeuerung sichert die Spitzenlast und Redundanz. Mit der neuen Energieversorgung werden jährlich 800‘000 Liter Heizöl durch Holzschnitzel ersetzt. Dadurch wird der jährliche  CO2-Ausstoss um 2‘120 Tonnen reduziert.

Dank neuster Technologie können mit der neuen Anlage auch erhöhte Anforderungen der Industrie wie Temperaturstabilität und Versorgungssicherheit erfüllt werden.

Lokales Gewerbe und Forst profitieren

AEK investiert in den neuen Wärmeverbund Bellach rund 5,5 Millionen Franken. Die Holzschnitzel-lieferungen – jährlich 10‘000 Schüttraummeter – werden exklusiv durch den Forstbetrieb Leberberg geliefert. Dadurch sorgt der Wärmeverbund für lokale Wertschöpfung und sichert eine stabile und günstige Energieversorgung. Auch das lokale Gewerbe profitiert: Planung, Bau, Finanzierung und Betrieb der Anlagen erfolgt durch AEK in Zusammenarbeit mit dem Gewerbe.